Wann hat das alles nur ein Ende?

von René Bredow, Pastor

In diesen Tagen sehnt jeder das Ende der Pandemie herbei. Jeder ist potientiell Überträger, jeden kann es betreffen, dass ihn die Krankheit tötet. Wir wissen nicht einmal mit Sicherheit, ob uns eine leichte Erkrankung ein für alle Mal davon befreit. Die Rettung wäre ein Impfstoff, der uns gegen diese Bedrohung immun macht.

Die Bibel redet von einer Krankheit, die uns über kurz oder lang einholen wird. Der Tod. Niemand kann sich ihm entziehen. Es gibt kein Gegenmittel. Dieser Tod wurde dadurch ausgelöst, dass sich Menschen von Gott-los machten. Wir sind wie die Bäume in unseren Wäldern, deren Wurzeln abgestorben sind. Wir können noch eine Zeitlang merkwürdige Blüten treiben, aber wir haben keine Verbindung mehr, um das ewige Leben zu erhalten.

Durch Jesus wird uns ein Gegenmittel gegen diese Krankheit angeboten, ein Impfstoff sozusagen. Aber schon zu seiner Zeit bildeten sich Menschen ein, sie könnten ohne Gott überleben. Sie wollten Jesus loswerden und liessen ihn hinrichten. Aber Jesus hat sich bewusst für alle Menschen am Kreuz geopfert, den Tod durchlebt. Leicht hätte er sich dem Tod entziehen können, aber er hat ihn bewusst auf sich genommen. Durch seinen Tod „produzierte“ er den Impfstoff gegen den Tod für alle. Aber man muss schon bereit sein, sich mit ihm selbst impfen zu lassen. Gott beschneidet nicht unsere Entscheidungsfreiheit. In unserer Zeit liest man von Leugnern der Epidemie, die Coronaparties feiern und alle Warnungen in den Wind schlagen. Im Johannesevangelium lesen wir von Leugnern unserer größten Misere, die die Finsternis ihrer Lüge und die Finsternis gegenüber dem Licht der Wahrheit bevorzugen: Johannes Kapitel 3, Vers 19-21. Wer sich der Wahrheit aussetzt und Jesus als Impfstoff in sein Leben lässt, erfährt „endgültige“ Heilung von der Gottlosigkeit.

Moment mal, sterben denn die Christen etwa nicht? Doch – aber unser restliches Leben hier auf der Erde ist sozusagen wie ein langsamer Genesungsprozess. Wir werden nicht besser und sollen auch nicht besserwisserisch werden. Aber die Wahrheit, die Jesus vertrat und die wir weitersagen ist, dass nur Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist: Johannes Kapitel 14, Vers 6. Er ist der einzig wirksame Impfstoff. Um es im Bild zu sagen: Alles andere lindert nur, heilt aber nicht. Aber zurück zum Thema Sterben: Auch das Leben von Christen hat ein (oft auch nicht leichtes) Ende. Jesus vergleicht es aber mit Wehen, einem Übergang wie bei einem Kind aus dem Mutterleib, das „das Licht der Welt erblickt“. Genauso gibt es für den Glaubenden, in unserem Bild den „Geimpften“, ein neues Leben in Gottes Licht. Am Ende gilt, ein neu in Gott verwurzeltes, ganz „gesundes“ Leben wartet auf Jesu Leute.

Christen beten und arbeiten weltweit für einen Sieg über die jetzige Pandemie. Sie beten aber auch, dass Menschen in ihrer Not, wie immer sie aussieht, ihre Hilfe bei Jesus selbst suchen. Wenn Sie jemanden suchen, der mit Ihnen und für Sie betet, kontaktieren Sie uns oder sprechen Sie mit einem Christen ihres Vertrauens in Ihrer Nähe.