„Damit uns ein Licht aufgeht!“ Unser neues Pastorenehepaar berichtet.

Zur Einführung von Elisabeth & René Bredow

Am 15. September 2019 bekamen wir im Gottesdienst zu unserer Einführung eine aufladbare Solar-Campinglampe geschenkt. Trotz mehrerer Versuche sie zu „bestrahlen“ und aufzuladen funktionierte sie nicht. Selbst als ich sie zerlegte, wurde ich kein einziges Mal mit einem Leuchten belohnt.

Dabei war es so ein passendes Geschenk, denn in der Predigt von Klaus Ehrenfeuchter ging es um das Thema Dienen, das er mit dem Aufladen und Licht abgeben verglich. Von ihm als Leiter der Gemeidearbeit des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes wurden wir als neues Pastorenehepaar eingesetzt. Alle Zuhörer hat er durch seine Predigt eingeladen, sich zuerst durch Jesu Dienst für uns aufladen zu lassen und dann Gott durch unser Leben zu dienen. Ihm ging es darum, dass wir eine Balance zwischen dem „Bedienen lassen“ durch Gottes Liebe und dem „Anderen mit Liebe dienen“ finden. Ansprechend und humorvoll hat Klaus uns so in den „Dienst“ eingeführt. Als Denktzettel zum Erinnern sollte uns die Campinglampe dienen. Wen die ganze Predigt interessiert – noch gibt es sie auf dem Homepage der Stadtmission hier zum „Nachhören“!

Wir hoffen aber, dass wir selbst in unserer Aufgabe diese wichtige Balance finden – uns einerseits von Gott beschenken und aufladen zu lassen und andererseits der Gemeinde und hoffentlich auch anderen Menschen ein Licht zu sein. Unsere Aufgabe in der Stadtmission Michelstadt (50%) wird durch die Aufgabe als Referent für Interkulturelle Arbeit bei der Liebenzeller Mission ergänzt, für die wir als Familie 22 Jahre als Missionare in Papua Neuguinea und zwei Jahre in Bangladesch unterwegs waren. In PNG konnten wir schon erleben, wie Menschen durch die Liebe Gottes Vergebung erleben und Frieden zwischen Dörfern zustande kam, die sich seit Generationen bekriegten und auch eine lang andauernde Ausstrahlung der Gemeinden feststellen.

Als Referenten für die interkulturelle Arbeit werden wir vor allem Mitarbeiter in verschiedenen Gemeinden begleiten und schulen, die sich in vielfältiger Weise der Integration und Begleitung von Flüchtlingen widmen. Wir wünschen uns auch da, dass von den christlichen Gemeinden in Deutschland ein Leuchtfeuer der Liebe ausgeht, das die Herzen dieser Menschen berührt und prägt. Wir selbst waren so lange geachtete und willkommene Gäste in Kirchen anderer Länder, dass wir uns dort wirklich zuhause fühlten. Wie krass wäre das, wenn uns das in unseren Gemeinden und in ganz Europa gelingen würde?!

Mit dieser neuen, geteilten Aufgabe vor uns haben wir die Chance, in beiden Richtungen zu lernen und auszuleben, was uns Glaube bedeutet. Wir sind gespannt und freuen uns auch schon an dem Team von Leuten der Stadtmission, die die anderen 50% der Aufgaben ehrenamtlich „ausleuchten“.

Einige Menschen in Michelstadt haben wir schon ein wenig kennen gelernt und würden uns freuen, auch mit Ihnen in Kontakt zu kommen. Gerne können Sie uns unter 0174 5953467 kontaktieren.

Ihre Elisabeth & René Bredow