Herzliche Einladung
Wir möchten Sie zu einem besonderen Highlight einladen:
15. Süddeutsche ISRAEL-Konferenz 11.-12.03.2011 in Bad Liebenzell mit Johannes Gerloff
Weitere Infos auf dem Programm-Flyer (ganz unten auf dieser Seite - auch zum Runterladen)
Hier nun ein Pressebericht über die erlebte Konferenz:
Christlicher Glaube hat tiefe jüdische Wurzeln
Lisa Miara, Leiterin von "Springs of Hope" in Jerusalem (links) verwies bei der Süddeutschen Israelkonferenz in Bad Liebenzell im Interview mit Marina Kotz (rechts) auf das Leid, das durch Terroranschläge entsteht. Foto: privat
"Gott hat sein Volk Israel nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat." Das unterstrich der Theologe und Journalist Johannes Gerloff bei der 15. Süddeutschen Israelkonferenz in Bad Liebenzell. Christen sollten Juden durch ihr Reden und Handeln ins Nachdenken bringen, ob nicht Jesus der Messias sei. Leider würden aber viele Christen durch Rechthaberei und Lieblosigkeit abstoßend auf viele Juden wirken, erklärte Gerloff vor den rund 400 Besucherinnen und Besucher der Konferenz, die vom Arbeitskreis Israel des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes organisiert wurde. Das Volk Israel hat Gott sich in seiner Souveränität ausgewählt, um an ihm beispielhaft für alle Völker seine "Heilsgeschichte" zu zeigen. Er liebt sein Volk, trotz und in allem Versagen, und bietet ihm die Versöhnung im Messias Jesus Christus an.
Gerloff, der seit 1994 mit seiner Familie in Israel lebt, kritisierte, dass die deutsche Regierung mit ihrem Verhalten zu wenig mäßigend auf die Situation in Israel einwirke. "Wir Deutschen sind oft palästinensischer, als die Palästinenser selbst." Gerloff verwies darauf, dass jüdische Siedler aus unterschiedlichen Motiven Siedlungen errichten würden und man diese nicht alle über einen Kamm scheren könne.
Bei der Lehrkonferenz standen die Kapitel 9 bis 11 des Römerbriefes im Mittelpunkt. In diesen zentralen Kapiteln des Neuen Testaments geht es um die Bedeutung Israels im Verhältnis zur christlichen Gemeinde. Dabei verwies Gerloff auf die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens.
Lisa Miara, Leiterin von "Springs of Hope" in Jerusalem, die Hilfe für Terroropfer leistet, sagte, dass durch die Terroranschläge viele Menschen jahrelang unsäglich leiden würden. So würden nicht nur viele unschuldige Kinder und Jugendliche getötet, sondern auch deren Eltern und Angehörige würden oft durch die Attentate physisch und psychisch zerbrechen. Sie rief dazu auf, dass sich Christen auch um diese Opfer kümmern sollten. Der Tröstungsauftrag an Israel, wie er in der Bibel immer wieder betont werde, werde hier konkret, so Lisa Miara.
Inge Buhs, Krankenpflegerhelferin aus Jerusalem, berichtete, wie sie seit 1983 Holocaustüberlebenden hilft. Im Februar 2001 konnte Buhs ein Haus erwerben und pflegt dort mit einem Mitarbeiterteam sechs bis acht Bewohner. Außerdem betreut sie rund 30 weitere Holocaustüberlebende in deren Wohnungen.
In der Mittagspause informierten viele christliche Werke über ihre Arbeit in Israel. Dabei konnten die Besucherinnen und Besucher auch israelische Spezialitäten probieren und Produkte aus Israel erwerben.
Musikalisch umrahmt wurde die Süddeutsche Israelkonferenz mit deutschen, englischen und israelischen Liedern von der Sängerin Marina Kotz, die einfühlsam von Jochen Steckler am Klavier begleitet wurde.
|
15.Israel-Konferenz__11.-12.03.2011_in_Bad_Liebenzell_mit_Johannes_Gerloff.pdf |